Thermografie und thermografische Untersuchung im Saarland
Mit der Wärmebildkamera sehen wir, was das Auge nicht erkennt: Wärmebrücken, Dämmschäden und Undichtigkeiten in der Gebäudehülle – schnell, zerstörungsfrei und präzise.
Was ist eine thermografische Untersuchung?
Bei der Thermografie wird mit einer Wärmebildkamera die Wärmestrahlung der Gebäudehülle erfasst und sichtbar gemacht. Jede Oberfläche gibt Wärmestrahlung ab – je nach Temperatur unterschiedlich stark. Das Wärmebild zeigt so auf einen Blick, wo Wärme entweicht und wo die Dämmung versagt.
Die Untersuchung ist vollständig zerstörungsfrei: Es wird nichts geöffnet, gebohrt oder beschädigt. Trotzdem liefert sie präzise Informationen darüber, wo gezielte Sanierungsmaßnahmen den größten Effekt haben – eine wertvolle Grundlage für jede energetische Sanierungsplanung.
Welche Schwachstellen sichtbar werden
Die Wärmebildkamera macht Probleme sichtbar, die mit bloßem Auge unsichtbar bleiben.
Konstruktive Wärmebrücken
Stellen in der Gebäudehülle, an denen aufgrund der Bauweise – z. B. Betondecken, Fensterlaibungen oder Balkonanschlüsse – mehr Wärme nach außen abgeleitet wird als im Rest der Wand.
Dämmschäden und Durchnässung
Beschädigte, falsch angebrachte oder durch Feuchtigkeit beeinträchtigte Dämmung zeigt sich im Wärmebild als auffällige Temperaturdifferenz – auch hinter verputzten oder verkleideten Flächen.
Undichtigkeiten und Luftlecks
Undichte Stellen in der Gebäudehülle, durch die kalte Außenluft eindringt oder warme Raumluft entweicht, lassen sich im Wärmebild lokalisieren – besonders gut in Kombination mit einem Blower-Door-Test.
Wann ist eine Thermografie sinnvoll?
Damit die Wärmebildkamera aussagekräftige Ergebnisse liefert, müssen die äußeren Bedingungen stimmen.
Kalte Monate (Oktober – März)
Idealerweise wird die thermografische Untersuchung in den Herbst- und Wintermonaten durchgeführt. Der Temperaturunterschied zwischen beheiztem Innenraum und kalter Außenluft erzeugt den nötigen Kontrast, damit Wärmebrücken und Dämmschäden deutlich sichtbar werden. Als Faustregel gilt: mindestens 10 °C Temperaturdifferenz zwischen innen und außen.
Warme Monate (April – September)
Im Sommer ist der Temperaturunterschied zwischen innen und außen meist zu gering, um aussagekräftige Wärmebilder zu erzeugen. Eine Untersuchung ist in dieser Zeit nur bei künstlicher Kühlung des Gebäudes oder unter besonderen Bedingungen sinnvoll.
Was kostet eine thermografische Untersuchung?
Individuelles Angebot auf Anfrage
- Der Aufwand einer thermografischen Untersuchung ist stark einzelfallabhängig – Gebäudegröße, Zugänglichkeit, Anzahl der zu untersuchenden Bereiche und gewünschter Dokumentationsumfang spielen eine wesentliche Rolle.
- Preise können daher nur auf Anfrage genannt werden. Gerne klären wir den Umfang telefonisch und lassen Ihnen ein passendes Grundangebot zukommen, das bei Bedarf erweitert werden kann.
Ihre Thermografie in 4 Schritten
Erstgespräch
Wir besprechen telefonisch den Umfang: Welche Bereiche sollen untersucht werden? Welches Ziel verfolgen Sie?
Angebot
Sie erhalten ein individuelles Grundangebot, das alle Leistungen transparent aufführt und bei Bedarf erweitert werden kann.
Vor-Ort-Termin
Die thermografische Aufnahme erfolgt idealerweise in den kalten Monaten. Ich erfasse die Gebäudehülle systematisch mit der Wärmebildkamera.
Auswertung & Bericht
Die Aufnahmen werden ausgewertet und die Schwachstellen dokumentiert. Sie erhalten einen verständlichen Bericht mit kommentierten Wärmebildern und Handlungsempfehlungen.
Thermografie im Saarland: Ihre Fragen
Was kann eine Thermografie an einem Haus aufzeigen?
Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Thermografie?
Ist die Thermografie zerstörungsfrei?
Was kostet eine thermografische Untersuchung im Saarland?
Was passiert nach der Thermografie?
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